Von SMT Performances | 18/03/2026
Die schrittweise Abschaltung von 2G in Frankreich betrifft Pégase direkt, da es auf diesem Netz arbeitet. Dieser Artikel erklärt, warum Betreiber ältere Technologien abschalten, was sich konkret ändert und welche Optionen es gibt.
Die Abschaltung von 2G und 3G ist Teil einer breiteren Strategie der Mobilfunkbetreiber, die diese Netze betreiben. Das ist nicht nur in Frankreich so: Viele Länder gehen denselben Weg. Der Zeitplan ist öffentlich und wird von der Arcep verfolgt und unter anderem dokumentiert von Akteuren wie Orange oder France Num.
Die Gründe sind relativ klar. 4G und 5G bieten mehr Sicherheit und Leistung. 2G trägt nur noch einen sehr kleinen Teil des Datenverkehrs, bindet aber weiterhin technische Ressourcen. Hersteller von Netzausrüstung setzen darauf nicht mehr. Und frei gewordene Frequenzen können für bessere Abdeckung und höhere Datenraten genutzt werden.
Pégase nutzt das 2G-Netz. Solange dieses Netz verfügbar ist, kann der Tracker weiter kommunizieren. Überall dort, wo 2G abgeschaltet wird, fällt der Betrieb aus.
Für Nutzerinnen und Nutzer kann das wie ein Defekt wirken, obwohl das Gerät in Ordnung ist: Das Netz, auf das es angewiesen war, verschwindet. Weil die Abschaltung je nach Region und Betreiber schrittweise erfolgt, kann der Tracker woanders noch funktionieren und genau dort ausfallen, wo das Netz bereits abgeschaltet ist.
Zum offiziellen Zeitplan der 2G-Abschaltung
Als Nachfolger für Pégase wurde eine neue Reihe von 4G-GPS-Trackern entwickelt: Flashbird. Sie erfüllt die üblichen Erwartungen an einen GPS-Tracker, mit Technik für aktuelle Netze und neueren Funktionen.
Wie bei anderen 4G-Trackern ist ein Abonnement für den Betrieb nötig. Der Einstiegspreis liegt bei 2,41 € pro Monat bei jährlicher Zahlung oder 2,99 € pro Monat bei monatlicher Zahlung.
Flashbird One (99 €) ist im Alltag dem Pégase am nächsten. Er bietet Kernfunktionen wie Diebstahlwarnungen, Live-Tracking und Fahrtenverlauf. Die Notbatterie ermöglicht nach dem Abklemmen eine längere Reichweite—bis zu 500 km oder 7 Tage, gegenüber etwa 100 km oder 24 Stunden bei Pégase. Außerdem nutzt er 4G und einen präziseren GPS-Empfänger.
Flashbird Air (169 €) arbeitet mit einem internen Akku. Er bietet dieselben Kernfunktionen wie Flashbird One, mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr vor dem Aufladen per USB. Er eignet sich für Fahrzeuge ohne Batterie oder wenn Sie keinen festen Anschluss wünschen.
Flashbird Ultra (299 €) ist das vollständigste Modell der Reihe. Zusätzliche Funktionen umfassen u. a. Ortung auch unter erschwerten Bedingungen, aktive Störerkennung, Unfallerkennung mit automatischer Notrufauslösung sowie eine Notbatterie mit bis zu 2000 km oder 3 Monaten nach dem Abklemmen.
Pégase wird seit Jahren nicht mehr verkauft, aber für bestehende Nutzerinnen und Nutzer gibt es ein Tauschangebot: Flashbird One für 39 € statt 99 €, mit Rabatten auch auf Flashbird Air und Flashbird Ultra.
Wenn Sie noch einen Pégase nutzen, lohnt sich eine frühzeitige Planung, bevor die 2G-Abschaltung Ihre Region erreicht. Das passende Modell hängt von Fahrzeug, Nutzung und Budget ab.
Artikel veröffentlicht von SMT Performances am 18/03/2026